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Glossar

Abkürzungen und fachsprachliche Begriffe

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A

Access Point Vermittler im WLAN zwischen Funkstationen untereinander und zum drahgebundenen Netz.

 
ADSL

Asymmetric Digital Subscriber Line ist ein Übertragungsverfahren für die Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung über normale Telefonkabel. Es handelt sich um ein asymmetrisches breitbandiges Datenübertagungsverfahren, welches auf die herkömmliche Kupfer-Doppelader im Anschlussbereich geschaltet wird. Zur ADSL-Kommunikation muss auf beiden Seiten der Anschlussleitung ein ADSL-Modem installiert sein.

 
Always on

Always online bezeichnet eine ständige Verbindung mit dem Internet, mit dem Mobilfunk- oder dem Festnetz (Gerät ist ins Netz eingebucht und überträgt nur Daten nach Bedarf). Für eine solche Verbindung eignen sich Standleitungen und andere pauschal oder mittels Volumentarif abgerechnete Internetzugänge. Verbindungen die per Zeittarif abgerechnet werden, sind für always on ungeeignet da hohe Kosten entstehen. Verbindungen die nur bei Bedarf kurzzeitig aufgebaut werden heißen Dial on Demand oder Shorthold-Modus.

 
Annex

Für die verschiedenen ADSL-Standards wird durch den Annex zusätzlich die Frequenznutzung auf der (ursprünglichen) Telefonleitung definiert. Dies dient dazu, Frequenzen für Telefonie (analog - A, ISDN - B) freizuhalten und auf Up- und Download aufzuteilen. Derzeit gibt es Annex A, Annex B, Annex J, Annex L und Annex M.

 
APN Der Access Point Name bezeichnet den Anmeldepunkt für Datenverbindungen in Mobilfunk-Netzen; er prüft Zugangsberechtigung und teilt IP-Adressen zu.

 
AT-Befehl

Ursprünglich eine Befehlssprache in Textform von Hayes zur Steuerung von analogen Modems über Terminalprogramme. Überwiegend einheitliche Standardbefehle für Grundfunktionen und vielfach erweitert für Zusatzfunktionen und modem-ähnliche Geräte. Jeder Befehl beginnt mit AT, das von attention abgeleitet ist.

  • INSYS-Geräte: alle Geräte mit serieller Schnittstelle
 

B

Backbone

Gesonderte Infrastruktur (Hochleistungsnetz) mit magistralen Charakter zum Informationsaustausch zwischen gleichen oder unterschiedlichen Netzwerkstrukturen. Es besteht meist aus einem Glasfasernetz sowie satellitengestützten Kommunikationselementen.

 
Bandbreite

Die Bandbreite (Frequenzbereich) gibt einen zusammenhängenden Frequenzbereich in Hertz an, der für einen bestimmten Übertragungskanal reserviert ist wie z.B. Mittelwelle (Rundfunk), UMTS (Mobilfunk). Der Begriff Bandbreite wird fälschlicherweise oft auch als Synonym für Datenübertragungsrate verwendet.

 
Blockrundung

Rundung auf z. B. „ganze 1 kB- oder 100 kB-Pakete“ des Internet-APN des Netzbetreibers pro Zeiteinheit, z. B. pro Stunde oder Tag UND pro Sitzung (Session); siehe auch Traffic. Dies kann bei Tarifen, die nach Volumen abgerechnet werden, dazu führen, dass ein deutlich höheres Volumen als das tatsächlich verbrauchte in Rechnung gestellt wird, wenn z .B. nach jeder GPRS-/EDGE- oder UMTS-Datenübertragung immer die Sitzung beendet wird.

 
Bluetooth

Funkstandard im 2.4 GHz-Band - industriell genutzt v. a. als serieller Kabelersatz im Nahbereich bis 100 m

 
bps

Bits pro Sekunde ist die Einheit der Übertragungsgeschwindigkeit in Bit pro Sekunde; auch bit/s

 
Bridge

Netzwerkgerät zur Verbindung von zwei Medien zu einem Netzwerksegment

 
Broadcast

Bei einem Broadcast (deut. Rundruf) werden in einem Computernetzwerk Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen. Jeder Empfänger eines Broadcasts muss die Nachricht entgegennehmen und entscheiden, ob er die Nachricht verarbeiten muss oder sie stillschweigend verwirft.

 
BSC

Ein Base Station Controller übernimmt das Management für die Übergabe (Handover) eines Mobilfunk-Teilnehmers von einer Basisstation (BTS, Base Transceiver Station) zur nächsten (also von Zelle zu Zelle). Er verwaltet mehrere Mobilfunk-Basisstationen. Er kümmert sich also darum, dass ein Gespräch auch während einer Fahrt nicht abreißt und an einen anderen Sendemast übergeben wird. Fällt der BSC aus, dann sind alle an ihn angeschlossenen Basisstationen offline. Mehrere Base Station Controller werden von einer übergeordneten Vermittlungsstelle (MSC, Mobile Switching Center) verwaltet.

 
BTS

Jeder Mobilfunkteilnehmer nimmt beim Einbuchen ins Mobilfunknetz zuerst Kontakt mit einer Basisstation auf. Diese sind im konventionellen GSM-Netz und im moderneren UMTS-Netz fast identisch und haben lediglich andere Namen: BTS für Base Transceiver Station in GSM-Netzen und Node B in UMTS-Netzen. Mehrere Mobilfunk-Basisstationen (BTS) werden von einem Base Station Controller (BSC) verwaltet.

 

C

CA

Die Certificate Authority (dt. Zertifizierungsstelle) ist für die Erzeugung, Ausgabe und Verwaltung von digitalen Zertifikaten zuständig und fungiert innerhalb einer Sicherheitsinfrastruktur (PKI) als vertrauenswürdige dritte Instanz, die so genannte Trusted Third Party (TTP). Auf Antrag eines Zertifikatnehmers (ZN) und nach Prüfung der Eindeutigkeit generiert die CA einen Schlüssel. Außerdem werden von ihr digitale Zertifikate vergeben, öffentliche Schlüssel signiert und diese im Directory veröffentlicht. Das digitale Zertifikat zertifiziert die Echtheit des öffentlichen Schlüssels und die digitale Signatur. Darüber hinaus führt die CA Sperrlisten (CRL), in denen über gesperrte und ungültige Zertifikate informiert wird und sendet bei OCSP-Anfragen Statusangaben zu einzelnen Zertifikaten. Eine Organisation kann eine eigene Zertifizierungsstelle haben oder auf eine kommerzielle Zertifizierungsstelle zugreifen.

 
CLI

Ein Command Line Interface ist im Gegensatz zur einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI, Graphical User Interface) eine textorientierte Benutzeroberfläche. Bei allen aktuellen Router-Produkten von INSYS icom *) kann die Konfiguration und die Steuerung von Funktionen auf beide Arten sowie durch ein Datei-Upload erfolgen. Der Zugriff auf das CLI kann aus dem lokalen Netz oder aus der Ferne mit Telnet oder verschlüsselt über SSH erfolgen und ist durch eine Abfrage von Benutzername und Kennwort (alternativ auch über einen Radius-Server) gegen unbefugte Zugriffe geschützt.

Der direkte Zugriff beschleunigt Prozesse zur automatisierten Konfiguration enorm: Wollen Anwender mehrere Router konfigurieren, funktioniert dies automatisiert und mittels Command Line Interface (CLI) erheblich einfacher und schneller, als die Geräte über das Web-Interface manuell zu konfigurieren. Alternativen sind das Hochladen einer ASCII-Datei oder die Nutzung der Autoupdate-Funktion der Geräte.

Bei erhöhten Anforderungen an die IT-Sicherheit, wie z.B. in kritischen Infrastrukturen, ermöglicht CLI eine automatisierte, regelmäßige Kontrolle um unbefugte Konfigurationsänderungen oder -manipulationen zu entdecken.

*) CLI ab Firmware 2.12.0

 
Client

Gerät, welches Dienste von einem anderen Gerät (Server) anfordert.

 
CDMA

Code Division Multiple Access oder Code Division Multiplex (CDM) ist ein Multiplexverfahren, das die gleichzeitige Übertragung verschiedener Datenströme auf einem gemeinsamen Frequenzbereich ermöglicht. CDMA ist eine der wichtigsten Übertragungstechnologien in UMTS-Mobilfunknetzen (3G) unter der Bezeichnung Wideband Code Division Multiple Access WCDMA). Die hierbei eingesetzte Bandbreite liegt, je nach Netzbetreiber, bei 4,4–5 MHz.

 
CHAP

Das Challenge Handshake Authentication Protocol dient der Authentifizierung über das Point-to-Point Protocol (PPP, Sicherungsschicht der Internetprotokollfamilie). Der Vorteil gegenüber dem Vorgänger PAP ist eine wesentlich höhere Sicherheit bereits bei der 3-stufigen Authentifizierung.

 
CLIP

Calling Line Identification Presentation ist ein Leistungsmerkmal für ankommende Rufe im analogen und ISDN Telefonnetz sowie bei Mobilfunk. Dabei wird die Rufnummer des rufenden Teilnehmers dem gerufenen Teilnehmer übermittelt, sofern keine Rufnummernunterdrückung (CLIR) verwendet wird.

 
CN

Common Name; eindeutiger Name, mit dem sich ein Teilnehmer (Master, Slave) in einem OpenVPN-Netzwerk den anderen Teilnehmern gegenüber identifiziert. Jeder Common Name darf in einem OpenVPN-Netzwerk nur einmal vorhanden sein.

 

COM-Server

Seriell-Ethernet-Umsetzer oder seriell-Ethernet-Gateways wandeln serielle Daten zur Übertragung über Ethernet in Datenpakete

 
CRL

Die Certificate Revocation List ist eine Datei, die widerrufenen Zertifikate enthält, die zu einem bestimmten Root-Zertifikat ausgegeben wurden. Daher gibt es je Root-Zertifikat eine eigene CRL. Abgelaufenen Zertifikate werden in der CRL nicht berücksichtigt.

 
CSD

Circuit Switched Data ist ein Datenübertragungsdienst im GSM-Netz für eine leitungsgebundene Vermittlung zu GSM-Geräten, ISDN-TAs und Modems. Es sind Datenraten bis zu 14400 bps möglich. Die Abrechnung erfolgt in der Regel nach Verbindungszeit (wie Telefongespräche).

 
CTS

Clear to send ist eine RS232-Steuerleitung für den Handshake.

 

D

Daten-Bit

RS232: Anzahl der Nutzdaten im Bit pro Datenwort

 
Datenübertragungsrate

Die pro Zeiteinheit über einen Übertragungskanal übertragbare digitale Datenmenge.  Sie wird meist in Bit pro Sekunde angegeben.

 
DCD

Data Carrier Detect ist eine RS232-Steuerleitung für den Verbindungsstatus.

 
DCE

Data Communication Equipment (dt. Datenübertragungseinrichtung, DÜE) ist eine Sammelbezeichnung für netztechnische Einrichtungen, die Datensignale zwischen Datenendeinrichtungen übertragen.

 
DHCP

Durch Dynamic Host Configuration Protocol ist die automatische Einbindung eines neuen Computers in ein bestehendes Netzwerk ohne dessen manuelle Konfiguration möglich, indem DHCP-Server den DHCP-Clients auf deren Anfrage dynamisch eine IP-Adresse und andere Parameter übergeben können.

 
Dial-In / Dial-Out

Eingehende oder ausgehende Datenverbindung aus Sicht eines Routers: Dial-In bedeutet, dass der Router eine Modem-Verbindung annehmen kann, um darüber TCP/IP-Datenverkehr zu vermitteln.

 
DIN-Rail

Auch: DIN-Hutschiene: Standard-Montage-Schiene (35 mm) für Schaltschränke

 
DNS

Das Domain Name System ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Seine Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung. Das DNS ist ein weltweit auf tausende von Servern verteilter hierarchischer Verzeichnisdienst, der den Namensraum des Internets verwaltet. Dieser Namensraum ist in so genannte Zonen unterteilt, für die jeweils unabhängige Administratoren zuständig sind. Für lokale Anforderungen – etwa innerhalb eines Firmennetzes – ist es auch möglich, ein vom Internet unabhängiges DNS zu betreiben.

 
Domain

Die Domain ist der Name einer Internetseite (z.B. insys-icom). Sie besteht aus dem Namen und einer Erweiterung (Top Level Domain, z.B. .de), (z.B. insys-icom.de).

 
DSL

Digital Subscriber Line (DSL oder xDSL) bezeichnet als Oberbegriff alle Verfahren zur digitalen breitbandigen Nutzung von Telefonleitungen im Anschlussbereich, wie ADSL, ADSL2, ADSL2+, IDSL, RADSL, SDSL, HDSL, VDSL, VDSL2, CDSL und SHDSL. Alle Technologien wurden speziell für die vorhandenen Kupfer-Doppeladern der Telefonverkabelungen im Ortsnetz entwickelt.

 
DSR

Data Set Ready ist eine RS232-Steuerleitung für Gerätebereitschaft.

 
DTE

Data Terminal Equipment (dt. Datenendeinrichtung, DEE) ist ein Sammelbegriff für Endeinrichtungen einer Datenübertragungsstrecke. Datenendeinrichtungen können Sendedaten (TxD) und Empfangsdaten (RxD) über ihre Schnittstellen übertragen. Die Bezeichnung Datenendeinrichtung bzw. Data Terminal Equipment steht synonym für Terminals, Personal Computer, Workstations, Mainframes usw., wenn diese den Endpunkt einer Datenübertragungsstrecke bilden.

 
DTMF

Dual Tone Multiple Frequency - Mehrfrequenzwahlverfahren oder Tonwahlverfahren. Im Gegensatz zum Impulswahlverfahren bei alten Analogtelefonen ein Verfahren zum schnelleren Rufaufbau bei neuen Telefonen und Handys. DTMF-Töne bieten außerdem die Möglichkeit, menügesteuerte Dienste (z.B. Anrufbeantworter) direkt über die Telefontastatur zu steuern.

 
DTR

Data Terminal Ready ist eine RS232-Steuerleitung für Gerätebereitschaft.

 
DynDNS / DDNS

System zur Aktualisierung von Domain-Name-Einträge in Echtzeit. DynDNS (dynamisches DNS) ermöglicht es über einen fest definierten Namen, auf eine sich ständig wechselnde Adresse zuzugreifen. Das wird z. B. dann benötigt, wenn man auf einen Server zugreifen möchte, der hinter einem Router steht, der regelmäßig eine neue öffentliche IP-Adresse vom Internet-Provider zugewiesen bekommt.

 

E

EDGE (E-GPRS)

Enhanced Data Rates for GSM Evolution bezeichnet den Mobilfunk-Datendienst der Zwischengeneration 2.5G. Paketorientierte Verbindung auf Basis von TCP/IP und UDP/IP. Abrechnung in der Regel nach Datenvolumen. Datenraten theoretisch bis 384 kbps, in der Praxis bis 200 kbps.

  • INSYS-Geräte: alle Mobilfunkgeräte

 
Ethernet

Spezifikation und landläufige Benennung für die am weitesten verbreiteten Protokolle und Verkabelungsmodelle für lokale Netzwerke (LAN). Standardisierte Verfahren und technische Einrichtungen zur Datenübertragung zwischen Geräten (Computer, Drucker, SPS, etc.) in lokalen Netzen (LAN) in Form von Datenrahmen nach IEEE 802.3.

 

F

Firewall

Netzwerk-Gerät oder -Funktion zur selektiven Weiterleitung von Daten, z.B. aufgrund von IP-Adressen, Ports oder Protokollen

 

G

GPRS

General Packet Radio Service bezeichnet den Mobilfunk-Datendienst der Zwischengeneration 2.5G. Paketorientierte Verbindung auf Basis von TCP/IP und UDP/IP. Abrechnung in der Regel nach Datenvolumen. Datenraten theoretisch bis 171 kbps, in der Praxix bis 85 kbps. Netzausbau flächendeckend.

  • INSYS-Geräte: alle Mobilfunkgeräte

 
GSM

Global System for Mobile Communications bezeichnet den Mobilfunk der 2. Generation mit den Diensten Sprache, SMS und direkte Datenverbindungen (CSD, GPRS, EDGE).

  • INSYS-Geräte: alle Mobilfunkgeräte
 

H

HAN

Home Area Network ist ein Konzept für drahtlose und drahtgebundene Netzwerke. Zuerst definiert als Netzwerk für Kommunikation und Lastregelung in Smart Grids und zur Energiemessdatenübertragung beim Smart Metering. Später erweitert um die Bereiche Gebäudeleittechnik und Consumer-Elektronik.

Mehr über Datenkommunikation in Gebäudeautomatisierung, zu Smart Home und zu Energieeffizienz.

 
HART

Highway Addressable Remote Transducer (Datenautobahn für adressierbaren Fernzugriff auf Messwertgeber). Standardisiertes Feldbussystem für industrielle Anwendungen zur digitalen Datenkommunikation mehrerer Feldbusgeräte über einen Feldbus. Das HART-Protokoll verwendet den FSK-Standard (Bell 202 Frequenzumtastung), um mittels digitaler Signale die 4...20 mA-Stromschnittstelle zu überlagern.  Weblink: HART Communication Foundation 

 
HLK / HVAC

Heizung, Lüftung, Klima ist ein Überbegriff aus der Klimatechnik (engl. „Heating, Ventilating and Air Conditioning“ HVAC). Diese Anlagen sind Teil der Haustechnik. Energie einsparende Klimatechnik gewinnt mit wachsendem Umweltbewußtsein und zunehmenden Auflagen an Bedeutung. Moderne Anlagen haben bei geringerem Energieverbrauch weniger Schadstoffausstoss und niedrigere Betriebskosten. Stichworte sind Wärmerückgewinnung, Kälterückgewinnung, Feuchterückgewinnung und Nachtkühlung.

Mehr zu Datenkommunikation in der Gebäudeautomatisierung, zu Smart Home und zu Energieeffizienz.

 
HMI

Human Machine Interface, (dt. Mensch-Maschine-Schnittstelle, MMS). Alles vom Ein-Aus-Schalter über Tastaturen bis hin zu hochauflösungen Touchscreen-Monitoren als Benutzer-Schnittstelle (Übergang) vom Menschen zu einer technischen Einrichtung.

 
HSCSD

High Speed Circuit Switched Data ist eine Erweiterung des GSM-Mobilfunk-Standards CSD für eine schnellere Datenübertragung. Dabei werden mehrere Datenkanäle gebündelt, wodurch theoretisch Datenübertragungsraten bis etwa 115,2 kbit/s (= 8 * 14,4 kbit/s) erreicht werden können.

 
HSDPA

High Speed Downlink Packet Access (auch 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband) ist ein Übertragungsverfahren und eine Erweiterung des Mobilfunkstandards UMTS für den Downlink. Datenraten von 3,6 oder 7,2 Mbit/s sind typisch; maximal möglich sind bis zu 14 Mbit/s.

 
HSPA

High Speed Packet Access ist eine Weiternentwicklung von UMTS für höhere Datenraten und ist aufgegliedert in HSDPA für den Downlink und HSUPA für den Uplink. Eine weitere Evolutionsstufe ist HSPA+ das ähnliche hohe Datenraten wie LTE erreichen kann, aber den Vorteil bietet, dass ältere UMTS-Endgeräte nach wie vor kompatibel bleiben, ohne jedoch die hohen Datenraten zu erreichen.

 
HSUPA

High Speed Uplink Packet Access (auch 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband) ist ein Übertragungsverfahren und eine Erweiterung des Mobilfunkstandards UMTS für den Uplink. Datenraten von 1,45 Mbit/s sind typisch; maximal möglich sind bis zu 23 Mbit/s.

 

I

ICMP

Internet Control Message Protocol ist ein Protokoll, das oftmals für die Steuerung eines Netzwerks benutzt wird. Das Programm "ping" benutzt z.B. ICMP.

 
IMAP

Das Internet Message Access Protocol ist ein Netzwerkprotokoll, das ein Netzwerkdateisystem für E-Mails bereitstellt. Dabei können Benutzer im Gegensatz zu POP ihre Mails, Ordnerstrukturen und Einstellungen auf den Mail-Servern speichern und belassen. Ein Zugriff darauf ist also auch über mehrere und verschiedene Clients hinweg möglich.

 
IMEI

Die International Mobile Equipment Identity ist eine eindeutige 15-stellige Gerätenummer des Mobilfunk-Endgeräts. Die ersten acht Ziffern sind der Typenzuordnungscode, die nächsten sechs Ziffern sind die Seriennummer und die letzte Ziffer ist eine Prüfziffer. Die IMEI kann durch den USSD-Code *06# abgefragt werden.

 
IMSI

Die International Mobile Subscriber Identity ist eine netzinterne Kennung der Mobilfunkteilnehmer. Sie ist auf der SIM-Karte vermerkt und dient der eindeutigen Identifizierung des Netzteilnehmers und dem Routing innerhalb des Mobilfunknetzes.

 
IO-Tunnelling

I/O-Tunnelling (Transfer der Eingänge) überträgt die Zustände an den potentialfreien Eingängen eines INSYS-Geräts laufend automatisch an die zugeordneten Ausgänge eines entfernten Geräts. Die Funktion ist offline, online und auch bei bestehender TCP-Verbindung verfügbar und leitet Schaltzustände von Sensoren oder Steuersignale für Aktoren auf einfache Art weltweit durch paketorientierte Datennetze.

 
IP-Adresse

Internet-Protokoll-Adresse, die einem Geräte in einem Netzwerk zugewiesen wird, damit es adressierbar und erreichbar ist.

 
IP-Forwarding

IP-Forwarding (dt. IP-Weiterleitung) beschreibt die Möglichkeit, eine über Netzwerk eingehende Verbindung an eine bestimmte IP-Adresse an eine andere IP-Adresse innerhalb eines lokalen Netzes weiterzuleiten.

 
IPsec

Internet Protocol Security ist eine Sicherheitsarchitektur für das Internet Protokoll, z.B. als Basis für VPNs.

 
IPT

Internet Protocol Telemetry oder IP-Telemetrie ist ein Protokoll für die Übertragung von Messwerten und in der DIN 43863-4:2006-09 "Zählerdatenkommunikation - IP-Telemetrie" spezifiziert. IPT ist vergleichbar mit einer Vermittlungsstelle für IP-basierte, serielle Datenströme. Es ist dienstorientiert, bietet Pull- und Push-Dienste und verfügt über Management- und Skalierungsfunktionen.

 
IPv4

Internet Protocol Version 4 ist ein Vermittlungsprotokoll für Internet- und Office-Kommunikation, das Adressen mit einer Länge von 32 Bit verwendet. Die Adressen werden typischerweise dezimal in vier Blöcken zu je 8 Bit notiert, die durch Punkte getrennt sind  (z.B. xxx.xxx.xxx.xxx). Sie ist unterteilt in einen Netzwerk- und einen Hostadressenteil. Geräte befinden sich im selben IP-Netz und können direkt miteinander kommunizieren, wenn der Netzwerkteil Ihrer Adresse identisch ist. In einem IP-Netz darf jede Hostadresse nur einmal vergeben werden. Die Aufteilung zwischen Netzwerkteil und Hostadressenteil erfolgt durch die Subnetzmaske. Eine Subnetzmaske, die beispielsweise angibt, dass die ersten 24 Bit der Adresse zum Netzwerkteil gehören, wird als 255.255.255.0 oder durch Anhängen von /24 an die IPv4-Adresse (z.B.xxx.xxx.xxx.xxx/24) notiert.

 
IPv6

Internet Protocol Version 6 ist ein Datenübertragungsverfahren, welches das derzeit noch überwiegend genutzte Protokoll IPv4 ablösen soll, da es über einen weitaus größeren Adressraum verfügt. Es nutzt Adressen mit einer Länge von 128 Bit verwendet, wobei die letzten 64 Bit einen für die Netzwerkschnittstelle eindeutigen Interface Identifier bezeichnen. Die Adressen werden typischerweise hexadezimal in acht Blöcken zu je 16 Bit notiert, die durch Doppelpunkte getrennt sind (z.B. xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx).

 
ISDN

Integrated Services Digital Network ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz

 
ISP

Der Internet Service Provider kann über eine Wählverbindung (z.B. mit analogen Modem oder ISDN-TA) angerufen werden. Der ISP sorgt dann dafür, dass man über diese Wählverbindung einen Zugang zum Internet erhält.

 
ITS

Intelligent Transport Systems steht für Verkehrstelematik und bezeichnet das Erfassen, Übertragen und Verarbeiten verkehrsbezogener Daten, um den Verkehr am Land, in der Luft und zu Wasser zu organisieren, zu lenken und die Verkehrsteilnehmer zu informieren.
Anwendungen und Lösungen

 

J

 

K

kbps 

Kilobit pro Sekunde ist eine Einheit zur Angabe der Übertragungsrate in Einheiten von 1024 Bit pro Sekunde.

 
KNX 

KNX ist ein Feldbus zur Gebäudeautomation und der weltweit einzige offene Standard für die Haus- und Gebäudesystemtechnik. Er ist entstanden als einheitliche Technologieplattform aus der Zusammenführung der drei Bus-Standards EIB, EHS und Batibus.

 

L

LAN

Local Area Network ist ein lokales Netzwerk, das in der Regel auf Ethernet und IP basiert und in Heimnetzen und kleinen Unternehmen eingesetzt wird.

 
LAN-Modem

Alternative Bezeichnung für ein Seriell-Ethernet-Gateway (Seriell-Ethernet-Adapter), wie z.B. das INSYS Ethernet oder i-modul Ethernet.

 
LTE

Long Term Evolution (weitere Bezeichnungen: 3GPP, E-UTRAN (Evolved UTRAN), High Speed OFDM Packet Access (HSOPA), Super 3G und 3.9G) ist ein Mobilfunkstandard der 4. Generation, der als UMTS-Nachfolger im Rahmen des 3GPP definiert wird. Es sind Spitzendatenraten von 300 Mbps im Downlink und 75 Mbps im Uplink und Latenzzeiten unter 5 ms möglich.

 

M

M2M

Machine-to-Machine steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern mit einer zentralen Leitstelle und/oder untereinander. So ist auch die Fernüberwachung, -kontrolle und -wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen möglich, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird.

 
MAC-Adresse

Die Media Access Control Address ist ein Teil einer Ethernet-Schnittstelle (Netzwerkadapter). Jede Ethernet-Schnittstelle hat eine weltweit einzigartige Nummer, die MAC-Adresse. Die typische Darstellung einer MAC-Adresse ist hexadezimal 00-05-B6-14-27-8B, wobei die ersten drei Byte den Herstellercode darstellen, hier INSYS, und die letzten drei Byte eine fortlaufende Nummer sind.

 
Mbps

Megabits pro Sekunde ist eine Einheit zur Angabe der Übertragungsrate in Einheiten von Mega-Bit pro Sekunde.

 
M-Bus

Metering-Bus ist ein standardisierter Feldbus zum Fernauslesen der Zählerstände von Smart Metern (Gas, Wasser, Strom und Wärme, etc.). Zweiadriges Master-Slave-Buskonzept für drahtgebundene Systeme oder als wireless-M-Bus. INSYS icom eDetect

 
MID

Measuring Instruments Directive ist eine Europäische Richtlinie 2004/22/EG über Messgeräte. Inkraft seit 30.10.2006. Beschreibt die harmonisierten Anforderungen an verschiedene Messgerätearten. Gilt u. a. für Wasserzähler, Gaszähler, Elektrizitätszähler, Wärmezähler. PDF

 
Modem

Steht für Modulator-Demodulator und ist ein Kommunikationsgerät zur Datenübertragung über analoge Kanäle, insbesondere das analoge Telefonnetz.

 
MoRoS

Steht für Modem Router Switch und ist eine Produktfamilie von INSYS icom. Datenübertragung über Telefon-, Mobilfunk- und Datennetze. Die Geräte verfügen über eine Sandbox für Kundenapplikationen (Apps). Virtual Private Network (VPN) und statefull Firewall sichern den Datenverkehr. Produktinfo

 
MSC

Mehrere Mobilfunk-Basisstationen (BTS, Base Transceiver Station) werden von einem Controller (BSC, Base Station Controller) verwaltet. Mehrere Controller werden von einer übergeordneten Vermittlungsstelle, dem Mobile Switching Center verwaltet.

 
MSN

Über die Multiple Subscriber Number ist ein ISDN-Basisanschluss unter mehreren Rufnummern erreichbar. Die Aufteilung der MSNs auf die Endgeräte kann flexibel erfolgen.

 
Multicast

Multicast bezeichnet in der Telekommunikation eine Nachrichtenübertragung von einem Punkt zu einer Gruppe (Mehrpunktverbindung, Gruppenruf). Der Vorteil von Multicast besteht darin, dass gleichzeitig Nachrichten an mehrere Teilnehmer oder an eine geschlossene Teilnehmergruppe übertragen werden können, ohne dass sich beim Sender die Bandbreite mit der Zahl der Empfänger multipliziert. Der Sender braucht beim Multicasting nur die gleiche Bandbreite wie ein einzelner Empfänger. Handelt es sich um paketorientierte Datenübertragung, findet die Vervielfältigung der Pakete an jedem Verteiler (Switch, Router) auf der Route statt.

 

N

NAT

Network Address Translation ist in Rechnernetzen der Sammelbegriff für Verfahren, um automatisiert und transparent Adressinformationen in Datenpaketen durch andere zu ersetzen. Üblicherweise wird NAT auf Routern verwendet.

 
Netzmaske

Siehe Subnetzmaske.

 
Node B

Basisstation in einem UMTS-Mobilfunknetz. Ein Node B versorgt üblicherweise drei oder sechs UMTS-Zellen.

 
NTBA

Network Termination for Basic Access ist der Netzwerkabschluss des ISDN-Basisanschlusses.

 
Nutzdaten

Nutzdaten oder Nettodaten sind der Teil der gesamten Datenmenge bei einer Datenübertragung, der nach Abzug von Overhead-Daten für die zu übertragende Information übrig bleibt. Overhead-Daten sind z.B. Kopfdaten, Informationen über Absender und Empfänger, Korrekturdaten wie zyklische Redundanzprüfung oder Sicherungs-Protokolldaten.

 
Nutzdatenrate

Die Nutzdatenrate oder Nettodatenrate gibt den Teil der gesamten Datenrate an, der nach Abzug von Overhead (Daten, die Kopfdaten verursachen, z. B. durch Informationen über Absender, Empfänger, Korrekturdaten (meist zyklische Redundanzprüfung), Neuübertragung und anderes), Fehlern und ähnlichem noch an tatsächlich nutzbarer Kapazität des Mediums für die eigentlichen Nutzdaten übrig bleibt.

 

O

OpenVPN

OpenVPN ist ein Programm zum Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte TLS-Verbindung. OpenVPN ist freie Software unter der GNU GPL und unterstützt verschiedenste Betriebssysteme. Zur Verschlüsselung werden die Bibliotheken des Programmes OpenSSL benutzt. OpenVPN verwendet wahlweise UDP oder TCP zum Transport.

 
Overhead

Als Overhead (Verwaltungsdaten) gelten bei einer Datenübertragung Daten, die nicht primär zu den Nutzdaten zählen, sondern als Zusatzinformation zur Übermittlung oder Speicherung benötigt werden. Dazu zählt beispielsweise ein vom Empfänger zum Sender zurückgeschickter Überprüfungscode, um die Korrektheit der übertragenen Daten sicherzustellen. Um den Bedarf an Bandbreite und Speicherplatz zu minimieren, ist die Größe der Verwaltungsdaten unter Umständen ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung, bestimmte Verfahren und Techniken in der EDV zu verwenden.

 

P

PAP

Das Password Authentication Protocol dient der Authentifizierung über das Point-to-Point Protocol (PPP, Sicherungsschicht der Internetprotokollfamilie) und ist im RFC 1334 beschrieben. Es wurde häufig für die Einwahl mit Modems bei ISPs verwendet. Da bei PAP  das Authentifizierungs-Passwort unverschlüsselt zusammen mit der Benutzerkennung übertragen wird, ist es durch passives Mithören abhörbar. Das verbesserte Protokoll CHAP überprüft den Zugang durch Verschlüsselung und Entschlüsselung einer Zufallszahl.

 
Parität

Kontrollbit für die Datenintegrität bei serieller Datenübertragung.

 
Partyline

Bei einer Partyline (oder Multidrop-Line) können mehrere Modems an eine zweiadrige Standleitung angeschlossen werden und miteinander kommunizieren.

 
Payload

Auf Deutsch Nutzdaten oder Nettodaten sind der Teil der gesamten Datenmenge bei einer Datenübertragung, die nach Abzug von Overhead-Daten für die zu übertragende Information übrig bleibt. Overhead-Daten sind z.B. Kopfdaten, Informationen über Absender und Empfänger, Korrekturdaten wie zyklische Redundanzprüfung oder Sicherungs-Protokolldaten.

 
PKI

Eine Public Key Infrastructure (Sicherheitsinfrastruktur) ist eine Umgebung, in der Dienste zur Verschlüsselung und digitalen Signatur auf Basis von Public-Key-Verfahren bereitgestellt werden. Dabei wird der öffentliche Schlüssel eines Zertifikatnehmers (ZN) mit den entsprechenden Identifikationsmerkmalen durch eine digitale Signatur von einer Zertifizierungsinstanz (CA) autorisiert.

 
PLC

Powerline Communications ist der Oberbegriff für die Übertragung von Daten über Stromkabel. Dabei werden die stromführenden Kabel dazu genutzt, um parallel zur Energieversorgung auch noch Daten zu übertragen. Powerline Communications (PLC) ist auch unter dem Begriff Digital Powerline (DPL) bekannt.

 
PoE

Mit Power over Ethernet werden netzwerkfähige Geräte, wie zum Beispiel IP-Telefone, IP-Kameras, kleinere Hubs oder kabellose Access Points, über das Ethernet-Kabel mit Strom versorgt.

 
POP

Das Post Office Protocol ist ein Standard-Protokoll zur Übertragung von E-Mails von einem E-Mail-Server zu einem E-Mail-Client eines Benutzers. Die aktuelle Version POP3 ermöglicht nur das Auflisten, Abholen und Löschen von E-Mails auf dem E-Mail-Server. Weitere Funktionalitäten werden durch andere Protokolle wie IMAP ermöglicht.

 
Port-Forwarding

Port-Forwarding (dt. Port-Weiterleitung) beschreibt die Möglichkeit, eine über Netzwerk eingehende Verbindung auf einen bestimmten Port zu einem anderen Computer innerhalb eines Netzes weiterzuleiten.

 
POTS

Plain Old Telephone Service bezeichnet im Unterschied zu PSTN nur die öffentlichen leitungsgebundenen Telefonnetze, die vollständig analog angebunden sind.

 
PPP

Das Point-to-Point Protocol ist ein Netzwerkprotokoll zum Verbindungsaufbau über Wählleitungen. Es ist das Standardprotokoll, das Provider für die Einwahl der Kunden verwenden.

 
PPPoE

PPP over Ethernet ist die Verwendung von PPP über eine Ethernet-Verbindung.

 
Provider

Gewerblicher Anbieter für das Erbringen von Telekommunikationsdiensten für die Öffentlichkeit.

 
Proxy

Kommunikationsschnittstelle in einem Netzwerk. Der Proxy fungiert als Vermittler, der auf der einen Seite Anfragen entgegennimmt, um dann über seine eigene Adresse eine Verbindung zur anderen Seite herzustellen. Im Unterschied zu NAT ist ein Proxy-Server in der Lage, die Kommunikation selbst zu führen und zu beeinflussen, statt die Pakete ungesehen durchzureichen.

 
PSK

Pre-Shared Key bezeichnet solche Verschlüsselungsverfahren, bei denen die Schlüssel vor der Kommunikation beiden Teilnehmern bekannt sein müssen. PSK-Verschlüsselung kann zwischen zwei bekannten Teilnehmern wesentlich einfacher realisiert werden als eine PKI-Verschlüsselung. Der Nachteil besteht darin, dass beide Teilnehmer den Schlüssel vor der eigentlichen Kommunikation im Geheimen tauschen müssen. Daraus folgt, dass PSK für viele Anwendungen im Internet ungeeignet ist, da der vorherige Schlüsseltausch in diesem Fall nicht möglich bzw. viel zu aufwändig ist.

 
PSTN

Public Switched Telephone Network (Festnetz) bezeichnet alle öffentlichen leitungsgebundenen Telefonnetze. Eine analoge Teilnehmeranschlussleitung kann dabei durchaus an einem digitalen Telefonnetz angeschlossen sein.

 

Q

QoS

Quality of Service oder Dienstgüte beschreibt die Qualität eines Kommunikationsdienstes aus der Sicht der Anwender, das heißt, wie stark die Qualität des Dienstes mit deren Anforderungen übereinstimmt.

 

R

Router

Netzwerkgerät zur Vermittlung zwischen zwei unabhängigen Segmenten, z.B. zwischen einem LAN und dem Internet.

 
RS232

Serielle Schnittstelle zur Datenübertragung, verbreitet als Anschluss zwischen Steuerungen, Messgeräten und Modems.

 
RTS

Request To Send ist eine RS232-Steuerleitung für den Handshake.

 

S

SCADA

Supervisory Control and Data Acquisition ist das Überwachen und Steuern technischer Prozesse mittels eines Computer-Systems.

 
SCN

Die Service Center Nummer ist die Rufnummer des Service Centers, das Kurzmitteilungen (SMS) über das Mobilfunknetz entgegennimmt und zu den Empfängern weiterleitet.

 
SDSL

Symmetric Digital Subscriber Line ist ein Übertragungsverfahren für die Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung über normale Telefonkabel. Es handelt sich um ein symmetrisches breitbandiges Datenübertagungsverfahren, welches auf die herkömmliche Kupfer-Doppelader im Anschlussbereich geschaltet wird. Symmetrisch bedeutet hier, dass die Datenraten in beiden Richtungen gleich sind. Zur SDSL-Kommunikation muss auf beiden Seiten der Anschlussleitung ein SDSL-Modem installiert sein.

 
Seriell-Ethernet-Gateway

Mit einem Seriell-zu-Ethernet-Adapter können serielle Geräte an ein Ethernet-Netzwerk angeschlossen werden.

 
Server

Gerät, das anderen Geräten (Clients) Dienste zur Verfügung stellt, z.B. ein Web-Server oder E-Mail-Server.

 
Smart Grid

Smart Grids oder Smart Power Grids sind intelligente Stromversorgungsnetze zur bedarfsgerechten und effizienten Energieverteilung von zentral und dezentral eingespeister Energie und zur Steuerung des Verbrauchsverhaltens. Neben dem Lastmanagement geht es auch um das automatisierte Netzmanagement.

 
SMS

Short Message Service ist ein Dienst zur Übertragung kurzer Textnachrichten im Mobilfunknetz. Die Übermittlung erfolgt offline über das SMS Service Center (SMSC oder Kurzmitteilungszentrale).

 
SMSC

Das Short Message Service Centre (dt. Kurzmitteilungszentrale) ist in einem Mobilfunknetz für die Speicherung, Weiterleitung, Konvertierung und Auslieferung von SMS-Nachrichten zuständig.

 
Socket

Datenverbindungen, die per TCP oder UDP zustande kommen, arbeiten zur Addressierung mit Sockets. Ein Socket besteht aus einer IP-Adresse und einem Port.

 
Standleitung

Eine Standleitung ist eine permanente (stehende) Verbindung zweier Kommunikationspartner über ein Telekommunikationsnetz. Im Gegensatz zu einer Wählleitung steht der gesamte Übertragungsweg immer zur Verfügung.

 
Start-Bit

RS232: Anzahl der führenden Bits vor einem Datenwort

 
Stop-Bit

RS232: Anzahl der folgenden Bits nach einem Datenwort

 
Subnetzmaske

Die Netzmaske, Netzwerkmaske oder Subnetzmaske ist eine Bitmaske, die im Netzwerkprotokoll IPv4 angibt, wie viele Bits am Anfang der dargestellten IP-Adresse den Netzwerkteil ausmachen. In Verbindung mit der IP-Adresse eines Geräts legt sie fest, welche IP-Adressen dieses Gerät im eigenen Netz sucht und welche es über Router in anderen Netzen zu erreichen versucht. Die Netzmaske trennt die IP-Adresse des Gerätes in einen Netzwerkteil und einen Geräteteil. Der Netzwerkteil muss bei allen Geräten des jeweiligen Netzes gleich, der Geräteteil bei jedem Gerät innerhalb des Netzes unterschiedlich sein. Die Aufteilung zwischen Netzwerkteil und Hostadressenteil erfolgt durch die Subnetzmaske. Eine Subnetzmaske, die beispielsweise angibt, dass die ersten 24 Bit der Adresse zum Netzwerkteil gehören, wird als 255.255.255.0 oder durch Anhängen von /24 an die IPv4-Adresse (z.B.www.xxx.yyy.zzz/24) notiert. In diesem Fall bedeutet das, dass der Netzwerkteil www.xxx.yyy und der Hostadressenteil zzz ist.

 
Switch

Ein Gerät, das mehrere Maschinen über Ethernet verbinden kann. Im Gegensatz zu einem Hub „denkt“ ein Switch mit, d.h. er kann sich die MAC-Adressen merken, die an einem Port angeschlossen sind und lenkt den Verkehr effizienter zu den einzelnen Ports.

 

T

TCP

Das Transmission Control Protocol (dt. Übertragungssteuerungsprotokoll) ist ein Protokoll für den Austausch von Daten zwischen Computern.

 
Traffic

Übertragene Datenmenge in Byte, die bei Datentarifen in Mobilfunknetzen abgerechnet wird.

 

U

UDP

Das User Datagram Protocol ist ein minimales, verbindungsloses Netzwerkprotokoll das Daten, die über das Internet übertragen werden, der richtigen Anwendung zukommen lässt. UDP stellt einen verbindungslosen, nicht-zuverlässigen und ungesicherten sowie ungeschützten Übertragungsdienst zur Verfügung. Es gibt keine Garantie, dass ein einmal gesendetes Paket auch ankommt, dass Pakete in der richtigen Reihenfolge ankommen oder dass ein Paket nur einmal beim Empfänger ankommt. Es ist auch nicht gewährleistet, dass die Daten nicht kompromittiert oder nicht zugänglich für Dritte beim Empfänger eintreffen. Anwendungen, die UDP nutzen, dürfen nicht empfindlich gegenüber verlorengegangenen und unsortierten Paketen sein oder müssen selbst über entsprechende Korrektur- und ggf. auch Sicherungsmaßnahmen verfügen. Eine UDP-Verbindung kann keinen Datenschutz bieten.

 
UM

Unified Messaging ist ein Verfahren, das eingehende und zu sendende Nachrichten wie Voice-Mail, E-Mail, Fax, SMS, usw. in ein Datenformat bringt. Ziele sind a) die vorgangsbezogene Speicherung in ERP-/CRM-Systemen und b) der netzübergreifende Nachrichtenversand, wie z.B. SMS-to-Fax, SMS-to-E-Mail, E-Mail-to-SMS und der Versand von Sprachaufzeichnungen (Voice-Mail) per E-Mail mit Audiodatei im Anhang. Die Dienste werden von den Providern proprietär konfiguriert und sind nicht in allen Netzen verfügbar.

 
UMTS

Universal Mobile Telecommunications System steht für den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem Datenübertragungsraten von 384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s möglich sind.

 
Unicast

Der Begriff Unicast (Punkt-zu-Punkt) bezeichnet die Übertragung von Nachrichten zwischen einem Sender und einem einzigen Empfänger. Grundsätzlich spricht man bei allen direkten Verbindungen zwischen zwei Netzwerkteilnehmern von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.

 
URL

Ein Uniform Resource Locator identifiziert und lokalisiert eine Ressource wie z.B. eine Website über die zu verwendende Zugriffsmethode (z.B. das verwendete Netzwerkprotokoll wie HTTP oder FTP) und den Ort der Ressource in Computernetzwerken.

 

V

VCom®

Ein Virtueller COM-Port ist ein Software-Treiber als Gegenstelle zu seriellen Endgeräten mit Anbindung über IP-basierte Netze.

 
VMO

Ein Virtual mobile operator ist ein Anbieter von Mobilfunk-Diensten ohne eigenes Funknetz. Er erwirbt durch Anmietung die exklusiven Nutzungsrechte für einen Teil der Netzwerkkapazität eines anderen Unternehmens (Infrastrukturhersteller). Zur Vermarktung dieser Netzwerkkapazität bietet der VMO seinen Kunden die Nutzung z. B. für geschlossene Benutzergruppen kostenpflichtig an. Die Geräte identifizieren sich bei der Anmeldung und erhalten stets die selben IP-Adressen. Die alternativen Routing-Regeln erlauben freien Verbindungsaufbau untereinander: Mobile Server, Verbindungen zwischen mobilen Geräten und Polling vom Leitstand aus sind uneingeschränkt möglich.

 
VNC

Virtual Network Computing ist eine Software zum Anzeigen des Bildschirminhalts eines entfernten Rechners (VNC-Server) auf einem lokalen Rechner (VNC-Client). Lokale Tastatureingaben und Mausbewegungen werden an den entfernten Rechner übertragen. Damit kann der lokale Benutzer den entfernten Rechner z. B. für Fernwartung oder Inbetriebnahmeunterstützung fernbedienen. VNC nutzt RFP als Übertragungsprotokoll (Remote Framebuffer Protocol). Weiterentwicklungen komprimieren die Grafikdaten für ISDN-Anwendungen (TightVNC) oder haben eine Authentifizierung (UltraVNC, nur Windows). Die meisten VNC-Lösungen sind plattformunabhängig auf fensterorientierten Systemen, wie Windows, Mac OS oder X11, einsetzbar.

 
VPN

Ein Virtual Private Network ist ein Netzwerk bestehend aus virtuellen Verbindungen, über welche nicht-öffentliche bzw. firmeninterne Daten sicher übertragen werden können, auch wenn öffentliche Netzwerkinfrastrukturen genutzt werden.

 

W

WAN

Ein Wide Area Network ist ein Rechnernetz, das sich über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt.

 
WLAN

Wireless Local Area Network bezeichnet ein lokales Funknetz nach IEEE 802.11.

 

X

X.509

ITU-T-Standard für eine Public-Key-Infrastruktur (PKI) zum Erstellen digitaler Zertifikate.

 

Y

 

Z

Zertifikat

Ein digitales Zertifikat ist ein Datensatz, der bestimmte Eigenschaften von Personen oder Objekten bestätigt und dessen Authentizität und Integrität durch kryptografische Verfahren geprüft werden kann. Das digitale Zertifikat enthält insbesondere die zu seiner Prüfung erforderlichen Daten.

 

2

2.5G

Erweiterung des GSM-Mobilfunks um Datendienste GPRS und EDGE

 
2

Mobilfunk der 2. Generation (GSM) mit den Diensten Sprache, SMS und direkte Datenverbindung (CSD)

3

3G

Mobilfunk der 3. Generation mit höheren Datenraten (UMTS, HSDPA, HSUPA)

8

802.11

IEEE 802.11 ist eine Gruppe von Standards der IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) für drahtlose Netzwerke (WLAN).